M&A,

Strategie Report KMU Schweiz 2019

Die Schweizer KMU Unternehmen in robuster Verfassung?

Wie entwickelt sich die Konjunktur, wie verhält sich der künftige Markt?

 

Die Geschäftslage der Schweizer KMU war in den letzten Jahren mehrheitlich befriedigend bis gut – eine Tatsache die auch bis Mitte 2019 zutrifft.

Viele der KMU Unternehmungen haben mittelfristig Lösungen gefunden, um mit den verschiedenen Herausforderungen, z.B. betreffend der Finanzkrise 2010, dem Frankenschock 2016 und der Globalisierung umzugehen.

 

Wie geht es nachhaltig weiter?

Autor, Walter Menet, ARK-Systems

Schweizer KMU Unternehmen in robuster Verfassung?

 

Ausgangslage

Wie entwickelt sich die Konjunktur, wie verhält sich der künftige Markt?

Ein entscheidender Faktor ist sicherlich die konjunkturelle Entwicklung in der Schweiz jedoch zunehmen global und besonders im DACH-Raum. Ein guter Indikator sind die Erhebungen und Analysen der Konjunkturforschung der ETH Zürich (KOF). Die Analysen der KOF zeigen, dass sich beispielsweise die industriellen KMU zwar zögerlich aber sicher vom Frankenschock erholt haben und ab 2017 leicht im Aufschwung sind.

Ebenfalls ist aus den KOF Erhebungen ersichtlich, dass der leichte Aufschwung zwar schwächer als bei Grossunternehmen ist, jedoch die Schwankungen in die gegengesetzte Richtung auch etwas schwächer ausgefallen sind. Dies scheint eine allgemeine Tendenz zu sein, die Gründe sind die eher längerfristigen Aufträge und die Ausrichtung auf weniger trendige Produkterzeugnisse, jedoch auch durch stärkere Konzentration auf näher liegende Märkte wie z.B. den DACH-Raum.

Ebenfalls halten die laufende Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells, Effizienzsteigerungen, Innovationen oder die Erschliessung neuer Märkte die Schweizer KMU letztlich fit für den Wettbewerb.

 

Die entscheidende Strategiefrage ist, wie nachhaltig ist die Tendenz zum Aufschwung?

Neben den konjunkturellen Schwankungen gibt es ja Herausforderung genug.

 

Die Schweiz ein hochpreisiger Standort

Es ist nicht wegzureden, dass die Schweiz ein hochpreisiger Standort bleiben wird und die Frankenstärke sich nicht plötzlich ins Gegenteil wendet.

 

4. Industrielle Revolution

Ein Thema ist sicher auch die 4. Industrielle Revolution, die Digitalisierung, klar sicher ein Bereich mit Risiken aber auch von reellen Chancen.

Aber wie gut sind die Schweizer KMU tatsächlich vorbereitet, wie weit sind Massnahmen und Umsetzungen gediehen? Wie stehen die Schweizer KMU bezüglich Digitalisierungsgrad im Vergleich z.B. zum DACH-Raum? Es ist auch nachvollziehbar, erkennen Unternehmen die Implikationen dieser technologischen Revolution zu spät, kann dies zur belastenden Hypothek für ihre künftige Wettbewerbsfähigkeit werden.

 

Das Markt- und Konsumverhalten hat sich geändert

Eines ist klar, das Konsumentenverhalten hat sich geändert und entwickelt sich weiter. Dies haben bereits auch viele KMU Unternehmungen erkannt und bieten entsprechend ihre Angebote marktgerichtet an. Trotzdem es erscheint als logisch und absehbar, dass diese erfahrungsgemäss dynamische Entwicklung erst am Anfang steht.

Globalisierung mit verschiedenen Levels

Auch wenn nicht jedes Schweizer KMU Unternehmen plötzlich sich direkt in einem härteren globalisierten Markt behaupten muss, sind die Auswirkungen doch deutlich wahrnehmbar. Rund die Hälfte der Schweizer KMU steht schon heute in einem globalisierten Wettbewerb. Es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass die globale Verflechtung wesentlich grösser ist und sich zunehmend steigern wird.

Hierbei muss auch auf die Konkurrenz und den doch zunehmenden sowie massiven Einfluss von China, speziell auf Europa hingewiesen werden.

Zudem steigt das wirtschaftliche Gewicht diverser Schwellenländer weiter an. Dadurch nehmen für Schweizer KMU zwar einerseits die Absatzmöglichkeiten zu. Anderseits dürfte aber auch die Zahl und die technologische Reife von Konkurrenten aus aller Welt wachsen.

Es ist deutlich erkennbar, dass der wettbewerbliche Wind aus Fernost oder anderen Schwellenländern stärker bläst als derjenige z.B. aus der Schweiz.

Diese Tendenz wird künftig wohl mehr Unternehmen erfassen als heute. Selbst binnenorientierte Firmen aus Branchen, die bis heute noch nicht sehr durch internationale Konkurrenz gefordert wurden, müssen künftig vermehrt im globalen Wettbewerb zu bestehen können.

Ob sich die momentan protektionistische Tendenzen weltweit an durchsetzen werden ist unsicher, trotzdem dürfte die globale Verflechtung der Wirtschaft weiter voranschreiten.

„Konkurrenz“ im Ausland nutzen?

Obwohl die Ausgangslage der Schweizer KMU meist gut ist, die Konkurrenz auch im Ausland schläft nicht.

Es erscheint daher als strategisch Sinnvoll die eigenen Stärken möglichst zu fördern, jedoch die Konkurrenz nicht ausser Acht zu lassen und Ergänzungen sowie Synergien mindestens im nahen Ausland zu suchen.

 

Standort im Ausland, mehrere lohnende Vorteile und Nachhaltigkeit

Neben der Möglichkeit an einem niedrigpreisigen Standort produzieren zu können, ergeben sich noch weitere Vorteile. Die – oftmals erzwungenermassen – gemachten Erfahrung der ausländischen KMU, bezüglich einem globalisierteren Markt, sind hierbei oft ein grosser Vorteil. Der Zugang zu verschiedenen auch globalen Märkten wird grösser und besser auch für eigene Produkte. Die allenfalls schon realisierten Digitalisierungs-Schritte können adaptiert werden und der Nutzen in einem grösseren Umfeld bringt noch mehr. Konjunkturelle Schwankungen lassen sich eher früher erkennen und ausgleichen. Erkenntnisse bez. Marktentwicklungen und Konsumverhalten lassen sich noch besser erfassen und Optimierungen bringen noch ebenfalls mehr Nutzen.

 

Durchwegs wettbewerbs stärkender, lohnender und nachhaltiger Einsatz von finanziellen Mittel

Die Investition in Märkte, Technologie, Know-How und Personellen-Ressourcen durch den Zukauf von passenden ausländischen Unternehmungen unterstützt eine Lösung der vielschichtigen Herausforderungen für KMU in der Schweiz.

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